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Schlagwort: Limit

Belastung und Regeneration

Wachstum findet nur in der Regeneration statt

Durch das wiederholte an die Grenzen gehen sind wir imstande diese zu überschreiten. Wir schieben das Limit weiter. Das bedeutet Wachstum.

Auf Belastung muss jedoch Regeneration erfolgen, um den Wachstumsprozess zuzulassen, sowie den Energiehaushalt in Ordnung zu halten. Schlechte oder fehlende Regeneration führt zu Substanzverlust und letztenendes zum Abbau der Leistungsfähigkeit.

Was bedeutet Regeneration?

Ein einfaches Grundprinzip der Regeneration besagt, dass, je größer die Belastung war, desto länger die Regenerationsphase ausfallen sollte. Physisches und/oder mentales Gleichgewicht muss wieder hergestellt werden, um den Wachstumsprozess zu fördern.

Für das psychische  Gleichgewichtbedeutet das Entspannungsübungen, Meditieren, Autogenes Training, Yoga und dergleichen mehr. Für die physische Regeneration und Wachstum der Leistungsfähigkeit ist die Zufuhr von Kohlehydraten und Eiweiß, sowie das Supplementieren von Vitaminen, Mineralien und Enzymen erforderlich. In welchen Kombinationen und Mengen und zu welchen Zeitpunkten eine optimale Stimulans der Muskelmasse erreicht werden kann, hängt von der Art und Intensität des Trainings ab. Am besten wendet man sich an einen einschlägigen Ernährungsberater, oder Sportmediziner. Begünstigende Faktoren für systematische Regeneration sind dabei ausreichender Schlaf und aktive Erholung.

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Erfolgssplitter vom Slalom in Naeba-Japan

Erfolgsmeldungen von Naeba-Japan

Nach dem tollen Mannschaftserfolg der Österreichischen Slalomfahrer neulich in Naeba-Japan sind mir die Aussagen von zwei jungen Fahrern aufgefallen, besonders deshalb, weil sie eine ziemlich reife Aussage in mentaler Hinsicht darstellen.

Michael Matt

Nach dem 22. Platz mit über 2 Sekunden Rückstand im ersten Durchgang knallte der jüngere Bruder von Olympiasieger Mario Matt eine Laufbestzeit im zweiten Durchgang hin und wurde noch Sechster: „Man muss einfach geduldig bleiben, ich wusste vom Training, dass ich so schnell bin wie meine Kollegen“. Was kann man aus mentaler Sicht daraus ableiten? Vertrauen in die eignen Fähigkeiten haben, sich im Wettbewerb auf das konzentrieren, was man kann und sich keinem Erwartungsdruck aussetzten. Der Erfolg stellt sich dann von alleine ein.

Manuel Feller

Er ist schon mehrfach in aussichtsreicher Position liegend ausgeschieden. Diesmal war der erste Durchgang ein Sicherheitslauf. Im zweiten Lauf ging er ans Limit, legte die zweitbeste Zeit hin und wurde Dreizehnter: „Im zweiten Lauf ritt ich volle Attacke. Die zweitbeste Laufzeit war wie eine logische Konsequenz.“ Da kann man sehr gut herauslesen, was es für das Ergebnis bedeutet, wenn ein Wettkämpfer bereit ist, an sein Limit zu gehen. Nicht seine technischen Fähigkeiten haben sich dadurch verbessert, sondern er hat sein verfügbares Potential voll ausgeschöpft.

Leistung = Potential ─ Störfaktoren

Marco Schwarz

Wurde Dritter und verfehlte die arrivierten Läufer Felix Neureuther und Andre Myhrer nur um jeweils zwei Zehntel Sekunden: „Im Finale habe ich mir gesagt, jetzt brenne ich voll an. Es ist mir dann auch alles aufgegangen“. Toll diese Aussage, denn sie impliziert Selbstvertrauen im Bewusstsein der eigenen Fähigkeiten und die Bereitschaft an das Limit zu gehen. Das geht dann auf, wenn der Läufer sich voll auf seine Fahrt konzentriert und an nichts anderes denkt. Selbstvertrauen lässt sich genauso wie die Technik mental trainieren!

E.S. 15.02.2016

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